Motivationsschub – Vision Board erstellen

Um mich nochmal intensiv an meine Neujahrsvorsätze für dieses Jahr zu erinnern und mir einen neuen Motivationschub zu verpassen, habe ich beschlossen, mir ein Vision Board zu gestalten… Warum ich mich für ein Vision Board entschieden habe und wie ich meins erstellt habe möchte ich hier mit euch teilen.

Was ist ein Vision Board?

Ein Vision Board soll deine persönliche Zielcollage sein. Es geht darum, Herzenswünsche, Ziele und Träume zu visualisieren und zusammenzustellen. Dafür kannst du Bilder, Texte, Listen und alles was dir sonst noch in den Sinn kommt verwenden. Hauptsache ist, dass dich, was immer du nutzt, positiv stimmt und motiviert. Das Ganze kann digital, oder ganz klassisch mit Kleber und Schere zusammengebastelt werden.

Was bringt ein Vision Board?

Letzten Sonntag habe ich ja schon ein bisschen über die Wirkung von Visualisierung gesprochen und warum ich mich für ein Vision Board entschieden habe. Der wichtigste Punkt dabei ist, dass mentales Training, also die Visualisierung von Zielen fast so effektiv ist wie aktives Training. Wenn du das ganze dann noch verbindest bist du quasi unschlagbar 😉

Die Vorteile eines Vision Boards

Für die Visualisierung braucht man nicht unbedingt ein Vision Board, aber meiner Meinung nach macht es das Visualisieren leichter, gerade wenn man es noch nicht so gewohnt ist. Aber es gibt auch noch andere Vorteile eines Vision Boards:

Verständnis

Alleine durch die Erstellung bekommst du ein besseres Verständnis für deine Ziele, Wünsche und Träume. Du musst dich mal wieder der Frage, was du wirklich willst stellen. Außerdem ist bei einem Vision Board alles erlaubt, vielleicht erkennst du auf einmal Träume, die du sonst immer für unerreichbar oder unrealistisch gehalten hast. Dein Vision Bord zeigt dir, wie du dir dein Leben wirklich vorstellst unabhängig von den Einflüssen und Wünschen Anderer.

Wegweiser

Nachdem du jetzt ein ganz klares Bild von deinen Wünschen und Zielen hast, kannst du jedes Mal, wenn du eine schwierige Entscheidung treffen musst dich daran erinnern. Überlege dir, ob dich die Entscheidung näher zu diesem Leben hinbringt oder davon entfernt.

Motivation

Durch das regelmäßige Anschauen deines Vision Boards wirst du immer wieder an deine Ziele erinnert. Gerade wenn es einem mal schwerfällt dranzubleiben, hilft es einem den Sinn hinter der ganzen Arbeit wieder zu sehen. Außerdem bleibst du fokussierter, die Ziele sind präsenter und du handelst stärker danach. Denn wer kennt das nicht, dass man sich große Ziele vornimmt und dann rennt die Zeit im Alltag einfach davon, ohne dass man etwas erreicht hat.

Aktivierung des Unterbewussten

Durch diese regelmäßige Erinnerung an deine Ziele wird dein Unterbewusstsein aktiviert. Damit setzt du quasi einen Geheimdetektiv auf die Lösung deiner Probleme auf dem Weg zu dem Ziel an. Dein Unterbewusstsein nimmt diese ständigen Erinnerungen als Aufforderung wahr, Lösungen zu finden. Das geschieht oft ohne das du es richtig merkst. Jeder kennt wahrscheinlich die Situation, dass man eine Zeit lang vergeblich nach einer Idee gesucht hat und diese dann aber in einem Moment auftaucht, in dem man eigentlich gerade ganz woanders ist (Mir passiert das oft beim Joggen…). Also lasst euer Unterbewusstsein kreativ werden und entspannt euch 😉

Wie bin ich vorgegangen?

  1. Inhalte Planen: Sei ganz offen und schau was kommt… nimm dir ein bisschen Zeit dafür. Am besten ist es, wenn du dich immer mal wieder dransetzt und sich dein Plan für deine Collage ganz natürlich entwickelt. Ich hatte mir ja schon am Anfang des Jahres sehr viele Gedanken zu meinen Zielen für dieses Jahr gemacht und habe deshalb meine Liste als Anhaltspunkt genommen. Aber ihr könnt auch Vision Boards für einen längeren Zeitraum erstellen da seid ihr ganz frei!
  2. Material beschaffen: Ich habe mich ganz old-school dafür entschieden, mir ein Vision Board zu basteln. Dafür habe ich erstmal alte Zeitschriften von Freundinnen gesammelt (ich lese mittlerweile kaum noch Zeitschriften deshalb wäre die Auswahl ansonsten etwas begrenzt gewesen :D). Außerdem habe ich ein Stück Pappe als Untergrund besorgt.
  3. Bilder etc. suchen: Die verschiedenen Zeitschriften habe ich dann nach Bildern und Textausschnitten durchsucht, die mich direkt positiv angesprochen haben und zu meinen Zielen gepasst haben. Dabei ist wirklich wichtig, dass Du durch diese Ausschnitte Lust auf deine Ziele bekommst und motiviert wirst. Das Ganze wird dann ausgeschnitten und nach Zielen sortiert.
  4. Auflegen und probieren: Probiert jetzt einfach ein bisschen rum und leg deine Ausschnitte auf die Unterlage ohne sie direkt festzukleben. Am besten du teilst dein Vision Bord in verschiedene Sparten auf so das alles was zusammen gehört auch zusammen steht. Nimm dir dafür wieder ein bisschen mehr Zeit, schließlich sollst du dich jedes Mal freuen, wenn du es ansiehst.
  5. Aufkleben: Wenn du dein perfektes Design gefunden hast heißt es nur noch eins nach dem andern aufkleben und du bist fertig 😊
Das Ergebnis: Mein Vision Board!

Was ich damit mache…

Ich hänge mein Vision Board an eine Stelle, auf die ich jeden Tag mehrmals schaue. Gerade morgens in meiner Morgenroutine möchte ich mir täglich Zeit nehmen meine Ziele zu visualisieren und im Anschluss direkt zu überlegen, was ich an diesem Tag tun kann um ihnen ein Stück näher zu kommen.

Gebt mir gerne Rückmeldung, ob ihr schon mal ein Vision Board erstellt habt und was ihr damit für Erfahrungen gemacht habt. Natürlich würde es mich auch unglaublich freuen zu hören, dass einer von euch sich inspiriert fühlt und auch ein Vision Board bastelt. Falls ihr sonst noch Fragen oder Themenwünsche habt schreibt mir einfach ne Nachricht, auch gerne über Instagram.

Habt eine schöne Woche :*

Schreibe einen Kommentar