Rückblick Februar & März 2018

Hallo ihr Lieben,

 

ja, ich lebe noch und so langsam kann ich sagen, dass ich wieder in meinem normalen Leben ankomme. Für die, die es nicht mitbekommen haben, ich war einen knappen Monat in Südafrika auf Reisen und das Zurückkommen ist mir dieses Mal gar nicht so leicht gefallen… Abgesehen davon, dass ich gleich erstmal krank geworden bin, hat mich die Reise auch viel zum Nachdenken angeregt. Gerade, dass mir der Einstieg in meinen Alltag hier so schwerfällt, ist für mich ein ganz klares Zeichen, dass sich etwas ändern muss. Ihr seht trotz all der klugen und vorbildlichen Dinge, die ich hier schreibe, gibt es auch bei mir Höhen und Tiefen. Auch ich habe Punkte bei denen ich mir alle Mühe gebe sie zu verdrängen.

Aber ein Punkt bei dem ich mir sehr sicher bin ist Ehrlichkeit. Ich möchte ehrlich zu mir und meinem Umfeld sein. Manchmal ist das Unterbewusstsein oder auch das Bewusstsein vielleicht noch nicht bereit ein Thema anzugehen. Das ist völlig ok. Niemand muss sämtliche Wunden auf einmal aufreißen, um ehrlich mit sich selbst zu sein (Meine Meinung 😉). Für mich ist es nur wichtig, dass wenn ein Thema einmal wirklich präsent ist, es nicht wieder vergraben wird. Denn für mich fängt hier der Teil an dem man sich selbst belügt und sich selbst keine Chance gibt sich weiter zu entwickeln.

Deswegen ist mein Kopf gerade ziemlich am Rattern und ich weiß noch nicht so ganz wie es jetzt mit mir weitergeht. Aber ich bin mir sicher, dass es weitergeht und das Veränderungen im Leben wichtig sind. Manchmal neige ich dazu mein ganzes Leben schon vorzuplanen. Das gibt mir Sicherheit, aber gleichzeitig macht es mir Angst. Denn wenn ich ganz ehrlich bin, ist mein geplantes Leben ziemlich langweilig und ich würde so vieles verpassen von dem ich jetzt noch keine Ahnung habe.

Während der Reise war ich wie in einer Parallelwelt. Es kam sehr schnell der Punkt an dem ich keine Lust mehr auf Instagram und Co. hatte. Ich habe mich gefühlt als wäre es Pflicht etwas zu posten und Blogbeiträge zu schreiben. Mir hat es sonst immer Spaß gemacht Gedanken zu teilen und im Austausch mit der Community zu stehen und auf einmal wurde es zur Belastung. Deshalb habe ich mein Handy und mein Tablet erstmal verbannt und einfach im Moment gelebt. Ok, ich habe Follower verloren anstatt mein Profil mit tollen Urlaubsfotos weiter aufzubauen (der Plan war anders), aber kommt es darauf wirklich an? Für mich nicht! Ich konnte so meine Reise viel intensiver erleben und habe jetzt wunderbare Erinnerungen an eine Zeit in der ich komplett im Hier und Jetzt gelebt habe. Ab und zu habe ich mich wieder wie ein Kind gefühlt… ganz frei, leicht und ohne Sorgen. Wir machen uns unser eigenes Leben immer schwerer als es ist und vergessen dabei die Leichtigkeit und das Lachen. Ich möchte stückchenweise immer mehr Leichtigkeit in meinen Alltag bringen. Denn wer sagt, dass ich mich nur im Urlaub so fühlen kann?

Ich möchte so leicht und glücklich durch meinen Alltag gehen und jeden Moment für sich genießen.

Jetzt habe ich auch wieder richtig Lust zu schreiben und es macht mir Spaß am Laptop (im Bett) zu sitzen und euch von meinen Erkenntnissen zu erzählen. In diesem Monat gibt es dann auch wieder den wöchentlichen Sonntagspost! Im April geht es um das Thema Selbstzweifel. Dieses Thema war ein Wunsch einer lieben Leserin und ist wie ich glaube für jeden sehr wichtig. Ich habe bisher kaum jemanden kennengelernt, der nicht ab und zu mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat. Das ist völlig normal, wir müssen nur lernen richtig mit ihnen umzugehen und ihnen nicht zu viel Raum zu geben… Aber mehr dazu gibt’s nächsten Sonntag 😉

 

So jetzt noch eine kleine Rückmeldung zum Stand bei den Challenges:

Februar: Morgenroutine & Fotografieren lernen

Morgenroutine

Da ich den Februar kaum bei mir in der Wohnung und in meinem normalen Alltag war, habe ich viel ausprobiert, aber noch keinen konkreten Ablauf gefunden… Der wird sich dann erst finden, wenn ich wieder in meinem gewohnten Umfeld bin.

Punkte, die ich aber auf jeden Fall mit einbauen möchte, sind:

  • Ölziehen (10-15 min),
  • Dehnen & Meditation (während dem Ölziehen),
  • und warmes Ingwer-Wasser.
  • Danach gibt es dann wie immer noch einen ausgiebigen Spaziergang mit Leo und ein ordentliches Frühstück.

Beim Frühstück ist es für mich wichtig, dass es gesund ist. Ich habe festgestellt, dass ich nach einem gesunden, ausgewogenen Frühstück viel besser in den Tag starte als sonst. Deshalb versuche ich die Brötchen und Brezen Orgien mal auf einen Tag zu beschränken und mir dafür öfter mal einen grünen Smoothie zu gönnen. Ich weiß, das hört sich erst mal nach einem schlechten Tausch an, aber mir geht es damit einfach viel besser, und das ist schließlich die Hauptsache.

Fotografieren lernen

Das mit dem Fotografieren hat eigentlich ganz gut geklappt. Ich habe zwar nicht jeden Tag die Kamera rausgeholt, aber doch recht regelmäßig geübt. Der Automatikmodus kommt nur noch selten zum Einsatz ich probiere viel eher aus und mit meinem manuellen Objektiv komme ich auch schon viel besser klar. Es ist so schön wieder etwas Neues zu lernen und gerade durch den Urlaub macht es besonders Spaß, da ich direkt meine Erfolge sehe. Mein Fazit ist somit, dass meine Kamera und ich in einer deutlich harmonischeren Beziehung leben als vorher. Natürlich bin ich jetzt keine Profifotografin, aber mein Ziel habe ich erreicht und darauf bin ich stolz. Bei dem Thema Fotografie kann man glaube ich nie auslernen und ich freue mich schon darauf immer mehr zu lernen.

Nicht täglich geschafft, aber trotzdem regelmäßig, kein Profi aber bessere Kenntnis über Kamera –> erste Erfolgserlebnisse

März: Meditation & neues Land kennenlernen

Meditation

Es ist mir sehr schwergefallen, mir die Zeit zum Meditieren zu nehmen. Da wir in einer wunderbar chaotischen Gruppe unterwegs waren, in der es immer was zu erzählen und zu lachen gab, wollte ich mich nicht zurückziehen. Gar nicht so sehr, weil ich das Gefühl hatte etwas zu verpassen… ich habe einfach die Gesellschaft der anderen so genossen, dass ich darauf nicht verzichten wollte. Normalerweise gibt es bei mir in Gruppen immer den Punkt an dem ich mich zurückziehen möchte und meine Ruhe will. Diesmal gab es nicht mal den 😀

Somit habe ich mich nicht irgendwo alleine im Schneidersitz hingesetzt und auf meine Atmung geachtet. Aber andererseits geht es in der Meditation doch auch darum, dass man sich mit sich und der Welt verbunden fühlt und im Hier und Jetzt lebt. Das habe ich voll und ganz getan auch ohne das große Ommm 😉 In meinem Alltag fällt mir das leider nicht so leicht. Deshalb möchte ich weiter dranbleiben und wie oben beschrieben eine kleine tägliche Morgenmeditation in meine Routine einbauen… ganz klassisch, wie sie im Buche steht.

Neues Land kennenlernen

Den Punkt kann ich mit gutem Gewissen abhaken 😀

Auf der Reise gab es sogar kurze Abstecher nach Swasiland und Lesotho. Somit habe ich im letzten Monat drei wunderbare Länder und Kulturen kennengelernt. Ich habe so viel Neues gesehen und gelernt und bin unglaublich dankbar dafür. Reisen ist für mich ein fester Bestandteil in meinem Leben. Ich lerne jedes Mal etwas Neues über mich selbst und nehme mir Anreize aus anderen Kulturen mit, um mich weiterzuentwickeln. Die Welt ist so bunt, wieso nicht die Farbe auch ins eigene Leben bringen 😉

So, das war´s von mir an dieser Stelle. Habt noch einen schönen Sonntag und falls ihr Ostern feiert, ein schönes Osterfest mit euren Lieben.

Wie immer gilt natürlich Feedback ist immer willkommen 😉

Ich freue mich schon auf nächste Woche!

Schreibe einen Kommentar